Beruf und Gesundheit

Fragt man die österreichischen ArbeitnehmerInnen nach ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden, so ergibt sich grundsätzlich ein positives Bild: 33% bezeichnen dieses als sehr gut, weitere 48% als gut, 17% als mäßig und 3% als schlecht.

Besonders gesund fühlen sich FriseurInnen und KosmetikerInnen, FitnesstrainerInnen und MasseurInnen sowie – etwas überraschend – Beschäftigte in der IT-Branche.

Am unteren Ende der Skala liegen Gastronomie- und Tourismusbeschäftigte, TextilarbeiterInnen und Reinigungskräfte. Auch AltenpflegerInnen, KassiererInnen, RegalbetreuerInnen und BauarbeiterInnen fühlen sich besonders häufig nicht gesund.

Im Vordergrund stehen bei diesen Berufen körperliche Beschwerden wie Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Hautausschläge und hoher Blutdruck. Mehr als zwei Drittel der in diesen Berufen Beschäftigten, geben mehrere Belastungen an – also mindestens drei Beschwerden, die regelmäßig auftreten; gut ein Drittel führt sogar mehr als sechs Beschwerden an.

Vor allem, wenn in einem anstrengenden Job mangelnde Führungsqualitäten hinzu kommen, ist das Risiko enorm, körperliche Beschwerden zu entwickeln.

Rund die Hälfte der Befragten gibt an, dass es in ihrem Betrieb Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit gibt.

Zu den Daten:

Der Österreichische Arbeitsgesundheitsmonitor ist ein sehr präzises und detailliertes Fragenprogramm zur Messung der gesundheitlichen Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Im Auftrage der Arbeiterkammer Oberösterreich erhebt IFES die Daten face-to-face. Die Daten des Arbeitsgesundheitsmonitors sind mit jenen des Arbeitsklima Index verknüpfbar.

Weiterführender Link:

Der Arbeitsgesundheitsmonitor der AK OÖ

 

Rückfragen

Dr. Reinhard Raml steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

Tel: +43 1 546 70 321 oder reinhard.raml@ifes.at