MAPs - Messung und Analyse psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) sieht vor, psychische Belastungen am Arbeitsplatz umfassend zu evaluieren, um möglichen Folgen wie Burnout oder Krankenständen aufgrund psychischer Erkrankungen rechtzeitig vorzubeugen.

Diese Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz umfasst die Ermittlung und Bewertung von Belastungen, die Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen, sowie die Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen.  

Für die Ermittlung in größeren Unternehmen (ab 50 oder 100 MitarbeiterInnen) empfehlen wir, zunächst mit einem Screening Verfahren zu arbeiten. Zu diesem Zweck hat das IFES mit MAPs ein den hohen Anforderungen nach Objektivität, Validität und Reliabilität genügendes Verfahren entwickelt, um die Belastungen umfassend und generalisiert zu ermitteln und die weiteren Schritte der Bewertung, Maßnahmenentwicklung und –durchführung zu unterstützen. In 59 Einzelfragen bildet MAPs die vier Hauptdimensionen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ab: Aufgabenanforderungen & Tätigkeiten, Sozial- und Organisationsklima, Arbeitsumgebung sowie Arbeitsabläufe & Arbeitsorganisation. Erhoben werden auftretende objektive Belastungen und nicht damit verbundene subjektive Beanspruchungen. MAPs kann online oder als Papierfragebogen eingesetzt werden. Der Aufwand, um die Fragen zu beantworten liegt bei etwa 10 bis 15 min.

MAPs wurde in den PSYNDEX aufgenommen, was die Qualität des Verfahrens bestätigt (ID 9007172).

Bei kleineren Unternehmen kann statt des Screening Verfahrens ein qualitatives Ermittlungsverfahren, wie zum Beispiel ABS Gruppen, eingesetzt werden.

MAPs ermöglicht es Unternehmen, psychische Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen können und somit ein Gesundheitsrisiko bergen, zu identifizieren und nach Tätigkeitsgruppen oder Organisationseinheiten - bis hin zum einzelnen Arbeitsplatz - zu lokalisieren. Damit unterstützt MAPs die Feststellung des Handlungsbedarfs und erleichtert die Konzeption und Priorisierung der gegensteuernden Maßnahmen.

Der Einsatz von MAPs ist als Teil eines Gesamtprozesses zu sehen, in dem IFES in die Planung und Kommunikation miteingebunden ist, um so die Schnittstellen zu den angrenzenden Teilschritten des Evaluierungsprozesses optimal definieren zu können. IFES bietet - je nach Wunsch des Kunden - nur die Erhebung, oder aber den gesamten Evaluierungsprozess an, der dann von unserer Arbeitspsychologin Mag.a Anna Schiff begleitet wird. 
 

Rückfragen

Dr.in Eva Zeglovits steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

eva.zeglovits@ifes.at
oder +43 1 546 70 351