Patientenbedürfnisse und Erwartungen an die Gesundheitsversorgung

Für die Vinzenz-Gruppe hat das IFES hat unter der Leitung von Dr. Reinhard Raml und Mag.a Bettina Eckerieder repräsentativ 1.000 Personen in Österreich zu ihren Bedürfnissen sowie Erwartungen an die Gesundheitsversorgung und an das Krankenhaus der Zukunft befragt. Dabei zeigte sich unter anderem eine hohe Aufgeschlossenheit gegenüber neuen technischen Entwicklungen im Gesundheitswesen.

Allgemein ist festzustellen, dass bei zwei Drittel der Bevölkerung das Vertrauen in die österreichischen Krankenhäuser generell sehr hoch ist – ein Vertrauen, dass in der Krise sogar noch mehrheitlich gesteigert werden konnte. Insbesondere Personen mit chronischem Leiden stechen hier positiv hervor – unter ihnen liegt der Anteil mit sehr hohem Vertrauen bei 75%. So mag es auch nicht verwundern, dass das Gros Einsparungen im Gesundheitswesen ablehnt (82%).

Weiters konnte ein hohes Maß an Mitbestimmungsbedürfnis beobachtet werden: Eine Mehrheit möchte über Behandlungsoptionen und -schritte informiert werden und mitsprechen können. Wie so oft bei gesundheitlichen Fragen, legen Frauen im Vergleich zu Männern mehr Wert auf Mitbestimmung. Auch der formale Bildungshintergrund spielt eine Rolle: Bei Hochschulabsolventen liegt der Anteil derer mit hohem Informations- und Mitbestimmungsbedarf am höchsten.

Zudem zeigten sich die Befragten gegenüber Modernisierungsschritten im Gesundheitswesen in hohem Maße aufgeschlossen: Die abgefragten Zukunftstrends gibt stoßen tendenziell auf breite Befürwortung bzw. Akzeptanz. Der Online-Check-in bei Krankenhäusern liegt mit 75% Befürwortung an der Spitze dessen, was man sich in Zukunft „gut vorstellen“ kann. Auch die Robotik bei Operationen scheint bereits gut in den Köpfen verankert (65%).
 

Rückfragen

Dr. Reinhard Raml steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

Tel: +43 1 546 70 321 oder reinhard.raml@ifes.at