Arbeiten in Zeiten von Corona

Wie geht es Berufstätigen mit Arbeiten in Zeiten der Corona Krise?  Vom Arbeiten im Home Office bis zu Existenzängsten ist vieles anders als noch vor ein paar Wochen. Rund 4 von 10 Berufstätigen sagen, sie haben wegen der Corona Krise weniger Einkommen – hier können Ein-Personen-Unternehmen genauso darunter fallen wie Menschen, die in Kurzarbeit sind, arbeitslos geworden sind. 18% der befragten Berufstätigen sehen sogar ihre Existenz gefährdet, 9% fürchten bald arbeitslos zu werden.
Rund die Hälfte sagt, in ihrem Beruf ist Arbeiten von zuhause möglich – das wäre also die Obergrenze für Home Office. Ebenfalls die Hälfte bescheinigt dem Arbeitgeber, dass er Maßnahmen gesetzt hat, um Home Office zu erleichtern. Schwierig ist das Thema natürlich gerade für Berufstätige mit Kindern ein Problem, solange der Schulbetrieb noch nicht zur Normalität zurückgekehrt ist.
Das IFES hat von 17.-24. April n=604 Personen, repräsentativ für die österreichische Wohnbevölkerung ab 16 Jahren, telefonisch und online befragt; davon waren 290 Personen berufstätig. Aufgrund der kleinen Fallzahl stellen wir keine Zeitvergleiche mit unserer März Umfrage an.

Rückfragen

Dr. Reinhard Raml steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

Tel: +43 1 546 70 321 oder reinhard.raml@ifes.at