Arbeitsklima-Index: Junge haben es schwer!"

Junge Beschäftigte unter 26 Jahren kommen durch den angespannten Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck. Der sprichwörtliche Optimismus der Jungen hat, insbesondere was die subjektiven Arbeitsmarktchancen betrifft, in den letzten Jahren einen gehörigen Dämpfer erlitten. Waren 2001 noch 21 Prozent davon überzeugt, im Falle des Falles wieder eine annehmbare Stelle finden zu können, so ist der entsprechende Anteil inzwischen auf 16 Prozent zurück gegangen. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung des österreichischen Arbeitsklimaindex, die sich der Lebens- und Arbeitssituation jugendlicher Beschäftigter und Lehrlinge bis 25 Jahren annahm. Die geringsten Aussichten, bei Arbeitsplatzverlust wieder eine Stelle zu finden, rechnen sich diejenigen ohne berufliche Vorbildung aus. Der Anteil der Pessimisten beträgt in dieser Gruppe knapp die Hälfte. Bei den Beschäftigten mit absolvierter Lehre beträgt der entsprechende Anteil 37 Prozent und ist damit nicht viel höher als der der Maturanten. Durch den Aufnahmestopp in den Öffentlichen Dienst mit der Konsequenz einer rasch wachsenden Akademikerarbeitslosigkeit kommen auch junge Maturanten auf dem Arbeitsmarkt immer mehr unter Druck.
Ein zweites Problemfeld jugendlicher Beschäftigter ist die prekärer werdende Einkommenssituation. Immer mehr bräuchten als Ergänzung ihres nicht ausreichenden Einkommen zusätzliche Unterstützungen - die Eltern sind umgekehrt immer weniger in der Lage, diese auch zu leisten.

Weitere Details der von IFES-Projektleiter Georg Michenthaler am 24. August 2005 in einer Pressekonferenz gemeinsam mit Dr. Hans Kalliauer (Präsident der AK-OÖ) und Mag. Christoph Hofinger (SORA) präsentierten Ergebnisse der aktuellen Auswertungen finden sie im beigefügten Dokument.Generelle Informationen finden Sie auch unter www.arbeitsklima.at

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