Arbeitsklimaindex Burgenland - gedämpfte Stimmung!

Der im Auftrag der AKOÖ seit nunmehr mehr als 10 Jahren regelmäßig erhobene und analysierte Arbeitsklimaindex wurde von IFES nun erstmals für die burgenländischen Beschäftigten berechnet und am 12.3.2009 in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der AK-Burgenland, Alfred Schreiner, der Öffentlichkeit vorgestellt.

In die Berechnung gingen 538 persönliche Interviews mit burgenländischen Beschäftigten im Verlauf des Jahres 2008 ein. Demnach weisen die burgenländischen Beschäftigten - rund ein Drittel davon arbeiten außerhalb des eigenen Bundeslandes - mit 102 Indexpunkten eine gegenüber dem österreichischen Durchschnitt (109 IP) deutlich niedrigere Arbeitszufriedenheit auf. Höher ist die Zufriedenheit mit dem Verhältnis zu den KollegInnen, also das Arbeitsklima an sich. Was die Arbeitszufriedenheit jedoch beeinträchtigt, sind das niedrige Einkommen, die geringen Karriereoptionen sowie höhere Arbeitsplatzbelastungen. Auffällig ist auch die im Österreich-Schnitt deutlich niedrigere Zufriedenheit burgenländischer Beschäftigter mit dem Führungsstil durch ihre direkten Vorgesetzten: Während damit in den anderen Bundesländern zusammen genommen 70 Prozent "sehr" oder "eher zufrieden" sind, beträgt der entsprechende Anteil bei den burgenländischen ArbeitnehmerInnen nur etwas mehr als die Hälfte (55%) Umgekehrt ist der Anteil der Unzufriedenen mit 20 Prozent im Burgenland fast doppelt so hoch wie im restlichen Österreich.

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