ASFINAG startet neue Verkehrssicherheits-Kampagne zum Sicherheitsabstand: „Zwei Sekunden entscheiden“

Riskante Fahrmanöver, dichtes Auffahren und Fehleinschätzungen beim Abstandhalten zählen zu den häufigsten Unfallursachen auf den österreichischen Autobahnen. Die ASFINAG hat nun im Zuge einer aktuell laufenden Bewusstseinskampagne das IFES mit einer Umfrage zum Thema „Abstandhalten“ beauftragt, um das Fahrverhalten der Autobahnnutzer/-innen genauer unter die Lupe zu nehmen.
So hat sich herausgestellt, dass für zwei von drei Autofahrer/-innen das Abstandhalten reine „Gefühlssache“ ist. Lediglich jede/r Fünfte zählt korrekterweise die Sekunden zum vorausfahrenden Fahrzeug. Die empfohlenen 2 Sekunden Abstand bei 130km/h entsprechen etwa 70 Meter. Nur 26 Prozent der Befragten antworteten hier richtig, die Hälfte gab bei diese Geschwindigkeit einen Abstand von 4 Fahrzeuglängen an, das entspricht nicht einmal 20 Meter. Umgekehrt fühlen sich sechs von zehn Autofahrer/-innen durch dichtes Auffahren respektive zu geringes Abstandhalten beim Fahren auf der Autobahn spürbar gefährdet. Es gibt offenbar eine große Diskrepanz zwischen der Selbsteinschätzung und dem richtigen Fahrverhalten, hier soll die Kampagne der ASFINAG ansetzen.

Korrekte Abstandsmessung:
•    einen markanten Punkt auf der Autobahn fixieren
•    beginnen zu zählen, sobald vorausfahrendes Auto diesen Punkt passiert
•    langsam 21, 22 zählen – erst anschließend soll markanter Punkt selbst erreicht werden

 

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Webseite der Asfinag

APA-Presseaussendung

 

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