Beschäftigung im Tourismus - Tops und Flops

Unter diesem Titel präsentierten Rudolf Kaske (Vorsitzender vida), Ingrid Moritz, Kai Biehl (jeweils AK-Wien) sowie Georg Michenthaler (IFES) die Ergebnisse einer Sonderauswertung des Arbeitsklima-Index, speziell für die Tourismusbranche.

Kurz gefasst: Die Beschäftigten sind hinsichtlich der wirtschaftlichen Zukunft ihrer Betriebe zwar sehr optimistisch, haben aber den Eindruck, am Erfolg nicht entsprechend partizipieren zu können. Die Einkommenszufriedenheit - speziell jene der Frauen im Tourismus - ist ausgehend von einem niedrigen Niveau noch einmal gesunken. Auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Status als Arbeitnehmer in der Gesellschaft liegt im Tourismus weit unter dem Durchschnitt der übrigen Branchen.

Als Top-Ergebnis ist zu werten, dass die subjektiven Arbeitsmarktchancen im Gastronomiesektor deutlich über dem Gesamtschnitt liegen - dafür bietet diese Branche ihren Beschäftigten umgekehrt aber kaum Entwicklungsperspektiven, insbesondere nicht für Frauen, die im Tourismus allerdings die überwiegende Mehrzahl ausmachen.

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