Die EU-Wahl rückt näher: Qualitätskriterien für die "Sonntagsfrage"

Die EU-Wahl rückt näher, und damit finden sich auch wieder mehr „Sonntagsfragen“ in den Medien. Der Verband der Marktforschungsinstitute (VdMI) hat kürzlich in einem Brief an die Chefredakteurinnen und Chefredakteure an die Qualitätsrichtlinien erinnert, mithilfe derer man die Qualität einer Sonntagsfrage abschätzen kann.
Gerade bei der EU-Wahl ist eine Prognose des Wahlergebnisses mit großen Unsicherheiten behaftet, weil die Wahlbeteiligung in Österreich bei EU-Wahlen recht niedrig ist, und die Entscheidung, ob jemand überhaupt an der Wahl teilnimmt, und wen er oder sie wählen wird, oft erst sehr spät fällt. Für die Bewertung der Aussagekraft einer publizierten „Sonntagsfrage“ ist es daher besonders wichtig, auch die Zahl der deklarierten Personen, also die Zahl jener, die eine Partei nennen, auszuweisen.
Hermann Wasserbacher, Geschäftsführer des IFES, ist derzeit Vorstandsvorsitzender des VdMI und verweist auf erste Erfolge dieser Qualitätsrichtlinien, die eine Publikation der Universität Wien belegt.

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