Homeoffice: Von vielen gut angenommen, aber Verbesserungsbedarf

Das IFES hat im Auftrag der Arbeiterkammer Wien im April 2.200 Personen zum Thema Homeoffice, also dem Arbeiten von zu Hause aus, befragt. Zum Zeitpunkt der Erhebung arbeiteten 42% der Befragten im Homeoffice – ein großer Teil hat dabei zum ersten Mal von Zuhause aus gearbeitet. Dabei zeigt sich, dass Homeoffice prinzipiell geschätzt wird, die Arbeitsbelastung im Homeoffice jedoch hoch ist und die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen.

56 Prozent schätzen am Homeoffice das ungestörte Arbeiten, rund die Hälfte genießt die Selbstbestimmtheit. Besonders fehlen die Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen. Das Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit wird ebenso bemängelt wie die Möglichkeit der Abstimmung mit Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzten. Für Befragte mit Kindern stellt das Arbeiten von Zuhause oft eine größere Herausforderung dar – nur jede/r Zweite von ihnen hat ein eigenes Zimmer zum ungestörten Arbeiten zur Verfügung und viele fühlen sich durch Kinderbetreuungspflichten in ihrer beruflichen Tätigkeit belastet.

Bei der technischen Ausstattung im Homeoffice gehören Notebook und Mobiltelefon für die meisten zum Standard, nur rund die Hälfte hat jedoch einen Schreibtischsessel, Drucker oder Monitor zur Verfügung. Rund 70 Prozent möchten auch nach der Corona-Krise öfter im Homeoffice arbeiten, 28 Prozent lehnen dies ab.
 

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