IFES-Mädchenbarometer

Die Wiener Frauenstadträtin Mag.a Sonja Wehsely präsentierte gemeinsam mit IFES-Chefin Imma Palme die Ergebnisse des "Mädchenbarometers", einer Repräsentativerhebung bei 500 Wiener Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die das IFES im Dezember 2004 durchgeführt hat.

Die wichtigsten Eckpunkte aus dieser Studie lauten:

  • Die große Mehrheit der Befragten strebt auf jeden Fall einen Schul- bzw. Universitätsabschluss an. Ebenso gilt ihnen finanzielle Unabhängigkeit als wichtiges Lebensziel.
  • Bei der konkreten Berufswahl stehen für Mädchen Spaß, Freude und Selbstverwirklichung an erster Stelle, aber ungeachtet ihrer Jugend hat für sie der Aspekt der Arbeitsplatzsicherheit fast ebenso großes Gewicht.
  • Den größten Informationsbedarf haben die jungen Wienerinnen bei Fragen der Schule und Ausbildung sowie beim Thema Berufsinformation. Gleich danach kommt das Themenfeld Gesundheit/Aussehen/Wohlbefinden. Für ein Viertel sind Infos und Tipps zu Selbstsicherheit und Selbstverteidigung relevant.
  • Einrichtungen der Frauenabteilung der Stadt Wien sind wohl bekannt. Sogar das junge „Mädchentelefon“, das es erst rund ein halbes Jahr gibt, ist heute bereits 35 Prozent der befragten Mädchen ein Begriff.
  • Traditionell „weibliche“ Eigenschaften sind es, die die Mädchen prägen: Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit, Kommunikationsfähigkeit.
  • Die Freizeit wird in einem Wechsel von Aktivität und Passivität verbracht: Am liebsten sind die jungen Wienerinnen mit Freunden und Freundinnen zusammen, gleich danach kommen Fernsehen, Radio und Musik hören.