IFES-Spitalsärztestudie vorgestellt

In einer Pressekonferenz am 26.2.2003 wurden durch das IFES gemeinsam mit der Bundesobfrau der Angestellten Ärztinnen und Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer Dr. Gabriele Kogelbauer die Ergebnisse einer aktuellen Spitalsärztestudie vorgestellt.

Dafür hat IFES österreichweit 2000 ÄrztInnen, also rund jede(n) zehnte(n) in österreichischen Spitälern beschäftigte(n) MedizinerIn telefonisch befragt.

"Damit liegt ein zuverlässiges und aktuelles Zustandsbild der heimischen Spitalsärzteschaft vor", so der verantwortliche IFES-Projektleiter Georg Michenthaler.

Die zentralen Ergebnisse bringt er folgendermaßen auf den Punkt: "Die österreichischen Spitalsärztinnen und -ärzte sind hoch motiviert und gehen mit viel Idealismus an ihre Tätigkeit heran, aber sie arbeiten vielfach an ihrer Belastungsgrenze, was nicht zuletzt durch die enormen administrativen Aufwendungen verursacht wird.

Die Kooperation mit den KollegInnen auf gleicher Ebene (medizinisches Personal und Pflegepersonal) wird als sehr befriedigend erlebt, in der vertikalen Linie fühlt man sich jedoch oft von den Vorgesetzten nicht ausreichend unterstützt und empfindet die Strukturen vielfach als hierarchisch und autoritär, wodurch das Risiko von sozialen Konflikten und Mobbing steigert".

Rückfragen bitte an

Georg Michenthaler steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

Tel: ​+43 1/546 70 354 oder ​georg.michenthaler@ifes.at

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