Regioprint 2004 mit CASI-Methode

Am 1. März ist die Regioprint 2004 gestartet. Die nunmehr sechste Regioprint weist eine wichtige methodische Neuerung auf: Erstmals kommt als Befragungsart die CASI-Methode zum Einsatz. CASI steht für Computer Assisted Self Interview.

Die Regioprint ist damit die erste große Publikums-Medienuntersuchung in Österreich, bei der die Medienabfrage (Reichweitenmessung) mittels CASI-Methode durchgeführt wird.

Was ist das Besondere an CASI:
Bei CASI füllt nicht mehr der Interviewer für den Befragten einen Papier-Fragebogen aus, sondern der Befragte kann mit einem Stift auf dem Touch-Screen eines Laptops selbst antworten.

Mit CASI verbinden sich drei zentrale Vorteile:

  1. Mögliche Interviewereinflüsse werden ausgeschlossen oder zumindest auf ein Minimum reduziert.
  2. Bei der Printabfrage zur Ermittlung der Reichweiten können die sogenannten Titelkarten, also die Logos der Printmedien, auf dem Bildschirm optimal dargeboten werden: Perfekte Zufallssteuerung der Logos, dass heißt bei jedem Befragten erfolgt eine andere Reihenfolge der Titel; der Befragte muss zu jedem Titel sein Leseverhalten angeben, einfachstes Handling für den Befragten und den Interviewer; Logo-Änderungen können umgehend und zu 100% kontrolliert durchgeführt werden.
  3. Wie alle computergestützten Befragungsarten bringt auch CASI eine optimale Führung durch den Fragebogen und eine hohe Datensicherheit mit sich.


Durch die einfache Handhabung der Geräte und die ausgefeilte Programmierung kommen selbst ältere Personen ohne besondere Computererfahrung mit dieser Befragungsart gut zurecht, wie vorhergehende Tests bewiesen haben.

Die Feldzeit der Regioprint 2004 beträgt wie die Jahre davor 4 Monate, und zwar von März bis Juni.

Durchgeführt wird die Regioprint 2004 wie bisher von der Instituts-Arbeitsgemeinschaft FESSEL-GfK und IFES. Den beiden Instituten steht nicht nur die erforderliche Hardware zur Verfügung, sie haben auch die aufwendige Programmierung selbst vorgenommen. Hervorzuheben sind zudem die vorangegangenen Methodentests, die FESSEL-GfK und IFES seit Herbst 2003 durchgeführt haben.

Mit der Regioprint 2004 hat der Verband der Regionalmedien Österreichs gemeinsam mit den beiden Instituten wieder eine zielführende und sinnvolle Neuerung in der Medienforschung umgesetzt.

Auftraggeber: Verband der Regionalmedien Österreichs, Mag. Dieter Henrich 

Rückfragen bitte an

Hermann Wasserbacher steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

Hermann.Wasserbacher@ifes.at
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