Sekundäranalyse der Antisemitismus-Studie 2018

Im Auftrag der Parlamentsdirektion hat das IFES eine Sekundäranalyse der Antisemitismusstudie 2018 des Parlaments durchgeführt. „Die Studie ermöglicht durch den Einsatz statistischer Methoden und Analysen erweiterte Blicke auf die Antisemitismusstudie 2018 bezüglich der Einflussfaktoren auf Antisemitismus“, so Projektleiterin und IFES-Geschäftsführerin Dr.in Eva Zeglovits.

Die Analyse fokussiert Dimensionen des Antisemitismus und ihre Zusammenhänge. Bildung stellte sich dabei als wichtiger Faktor heraus: Personen mit höheren formalen Bildungsabschlüssen äußern sich weniger häufig antisemitisch. Aber auch die wirtschaftliche Situation nimmt Einfluss. „Je zufriedener die Menschen mit der ökonomischen Situation ihres Haushaltes sind, desto weniger antisemitisch denken sie“, so der Analysebefund. Religiosität nimmt als Einflussfaktor allgemein eine eher geringe Rolle ein – in schwach ausgeprägter Form bei türkisch- und arabischsprechenden Personen. Bei dieser Gruppe liegt die Zustimmung zu antisemitischen Aussagen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung allgemein etwas höher.

Rückfragen

Dr.in Eva Zeglovits steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

eva.zeglovits@ifes.at
oder +43 1 546 70 351