Studie #MeinNetz: Internetnutzung und Medienkompetenz junger Menschen

Digitale Medienkompetenz ist ein Thema, das in Österreich für junge Menschen sehr wichtig ist, dabei sind Aspekte wie Datenschutz, Urheberrecht, Quellenkritik aber auch Programmierkenntnisse relevant.
Die am 24.1.2017 präsentierte Studie zeigt u.a. auf, wie Jugendliche ihre digitalen Fähigkeiten einschätzen, wie sie diese in ihrem sozialen Umfeld bewerten, was sie in der Schule im Hinblick auf Medienbildung lernen und was sie sich hier verstärkt wünschen. Auch Fragen wie Internetnutzung, Betroffenheit von Cyber-Mobbing oder Interesse an netzpolitischen Themen wurden abgefragt.
Die meisten Jugendlichen schätzen ihre Fähigkeiten als sehr gut ein, und geben an, dass sie sich vieles selbst beigebracht haben. Aus Sicht der Jugendlichen sind Gleichaltrige die Bezugsgruppe, die die höchsten Kompetenzen hat.
Ein Wunsch vieler Jugendlicher ist, verstärkte Medienbildung in der Schule. Besonders stark ist der Wunsch nach einer Verbesserung der entsprechenden Komptenzen der Lehrerinnen und Lehrer, nach generationenübergreifendem Lernen und nach Peer-to-Peer Lernen. Aber auch bei der technischen Ausstattung von Schulen gibt es aus Sicht der jungen Menschen Verbesserungsmöglichkeiten, Stichwort WLAN und technische Geräte. Da immer mehr junge Menschen schon in sehr frühem Alter ein Smartphone bekommen, kann man ableiten, dass Medienbildung schon in niedrigen Schulstufen Eingang finden sollte.

Im Oktober 2016 führte IFES im Auftrag der Bundesjugendvertretung (BJV) eine Online Umfrage unter 439 Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in ganz Österreich durch, die das Thema Internet und Medienkompetenz untersuchte.

 

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