Suchtmittel-Monitoring Wien

Das IFES erhebt seit über 10 Jahren den Suchtmittelkonsum der Wiener Bevölkerung. Dazu liegen nun die aktuellen Zeitreihenergebnisse vor. Weitere Themen sind: Gefahreneinschätzung und Risikosensibilität, Einstellungsmuster, Informationsverhalten, Einschätzung der Wiener Drogensituation und die Akzeptanz von drogenpolitischen Maßnahmen. Gegenüber den Vorjahren hat sich das Risikobewusstsein im Zusammenhang mit dem Suchtmittelkonsum etwas erhöht; damit geht auch ein tendenzieller Toleranzrückgang gegenüber Personen einher, die illegale Drogen konsumieren. Nach wie vor besteht bei den Wienerinnen und Wienern ein breiter Konsens darüber, den bisherigen Weg der Wiener Drogenpolitik - "Therapie statt Strafe" - fortzuführen. Neben dem weiteren Ausbau der medizinisch-therapeutischen Angebote wünscht man sich vor allem auch verstärkte Präventionsmaßnahmen. Was die Wiener Drogenpolitik betrifft, überwiegt deutlich der positive Eindruck. Die Drogenproblematik in Wien wird als weniger brisant als in anderen vergleichbaren Großstädten eingeschätzt.

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