Wie sorgen die ÖsterreicherInnen fürs Alter vor?

Das Umlagesytem ist die unverzichtbare Basis für die Altersversorgung der heimischen Bevölkerung. Das zeigt auch eine aktuelle Sonderauswertung des Österreichischen Arbeitsklimaindex.

Die steigende politische und wirtschaftliche Unsicherheit hat insbesondere bei den Jüngeren das Vertrauen in eine existenzsichernde Altersversorgung beeinträchtigt. Dennoch ist es gerade die Gruppe der 15 bis 29-Jährigen Beschäftigten, die sich vergleichsweise am wenigsten auf Ersparnisse, Rücklagen oder auch Ansparmodelle für das Alter stützen kann. Naturgemäß sind in der Phase des Berufseinstiegs die Mittel knapp und andere Anliegen vordringlicher. Private Vorsorge muss man sich aber auch in der Mitte des Berufslebens erst einmal leisten können. Da zeigt sich nun, dass gerade jene Beschäftigtengruppen, deren Berufskarriere ohnehin schon von mehr Unsicherheiten und Brüchen geprägt ist, sich vielfach nur auf das Umlagesystem als Altersabsicherung stützen können. So beträgt etwa der Anteil von AbeitnehmerInnen mit einem betrieblichen oder privaten Ansparmodell unter öffentlich Bediensteten 68%, bei qualifizierten und leitenden Angestellten 58%, bei einfachen Angestellten bzw HilfsarbeiterInnen jedoch nur 34%.

Diese und weitere Ergebnisse der Studie wurden von IFES-Projektleiter Georg Michenthaler gemeinsam mit dem Präsidenten der AKOÖ, Dr. Johann Kalliauer, am 9.September in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.
 

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