Auswirkungen der Corona-Krise auf Beschäftigte in Oberösterreich

IFES-Geschäftsführer Dr. Reinhard Raml hat gemeinsam mit AK OÖ- Präsident Dr. Johann Kalliauer und Mag. Christoph Hofinger von SORA eine Sonderauswertung der Arbeitsklima Index-Studie für Oberösterreich präsentiert. Dabei zeigt sich unter anderem, dass sich Oberösterreichs Beschäftigte am Arbeitsplatz besonders schlecht vor Corona geschützt fühlen.

Jede/r vierte Beschäftigte in Oberösterreich arbeitete während der Corona-Krise von zuhause aus, während rund 60 Prozent (fast) ausschließlich am üblichen Arbeitsort tätig waren. Damit haben verglichen mit der Situation in den anderen Bundesländern vier Prozent weniger im Home-Office und rund sechs Prozent mehr am angestammten Arbeitsplatz gearbeitet.

Die Auswertung der Arbeitsklima Index-Studie zeigt weiters: Rund ein Viertel aller Beschäftigten in Oberösterreich sieht sich am Arbeitsplatz nicht ausreichend vor einer Corona-Ansteckung geschützt. In den anderen Bundesländern gaben dies „nur“ 13 Prozent der unselbstständig Beschäftigten an und damit deutlich weniger als in Oberösterreich.

Trotz des hohen Optimismus unter Oberösterreichs Beschäftigten vor der Corona-Pandemie sehen sich etwas mehr Personen als im Rest Österreichs hart durch die Krise getroffen. Eine von fünf Personen sieht gar ihre eigene Existenz durch die Krise gefährdet.

Über den Arbeitsklima Index

Das IFES erhebt im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich jedes Jahr bei Erwerbstätigen das Fragenprogramm des Arbeitsklima Index in persönlichen Interviews. Zwischen März und Mai 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie statt persönlicher Interviews rund 1.600 Personen online befragt. Die Gesamtergebnisse wurden Ende Juni präsentiert, nun wurde eine Sonderauswertung zur Situation in Oberösterreich vorgestellt.

Rückfragen

Dr. Reinhard Raml steht Ihnen gerne für Informationen zur Verfügung:

Tel: +43 1 546 70 321 oder reinhard.raml@ifes.at