Das IFES hat für das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) eine Dunkelfeldstudie zum Thema Waldbrand durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun in einen umfangreichen Studienbericht des KFV eingeflossen, für den sie mit Informationen zu den österreichischen Wäldern, weiteren Daten zum Thema und rechtlichen Dimensionen verknüpft wurden.

Eine sogenanntes Dunkelfeld beschreibt allgemein einen unerforschten oder nur schwierig erforschbaren Bereich. Statistiken zeigen, dass ein Großteil der Waldbrände von Menschen verursacht wird und durch Trockenheit beschleunigt wird. Das wirkliche Ausmaß ist jedoch nicht hinlänglich bekannt. Deshalb hat das KFV bei IFES eine sogenannte Dunkelfeldstudie zum Thema beauftragt, für die österreichweit mehr als 1.500 Personen telefonisch und online befragt wurden.

Eines der Hauptergebnisse der Studie ist, dass bereits jede:r fünfte erwachsene Österreicher:in – zumindest irgendwann im Leben – ein brandrelevantes Verhalten gesetzt hat. Gemäß Studienbericht ereignen sich in Österreich rund 210 Waldbrände jährlich. Mehrheitlich handle es sich zwar um Kleinbrände, aber die Tendenz sei steigend. Der Einfluss des Menschen ist dabei nicht zu unterschätzen: Dem Studienbericht zufolge werden acht von zehn Waldbränden durch Menschen ausgelöst. Weitere Informationen lassen sich dem Studienbericht entnehmen.

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stv. Leitung der Abteilung Wissenschaftliche Mitarbeit
Wissenschaftlicher Projektleiter
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christoph.hochwarter@ifes.at

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