Gemeinsam mit Sara Velić, Keya Baier und Naima Gobara vom Vorsitzteam der ÖH hat IFES-Projektleiter Stefan Friesenbichler die Ergebnisse der Befragung im Zuge einer Pressekonferenz präsentiert. In puncto sozialer Absicherung zeigen die Ergebnisse etwa, dass drei von zehn Studierenden mit den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten unzufrieden sind (Note 4 + 5 „gar nicht zufrieden“). Rund die Hälfte der berufstätigen Studierenden gibt an, die Vereinbarkeit von Job und Studium belaste sie sehr (49% Note 4+5 „sehr stark“). Ähnlich belastend empfinden Personen mit Betreuungspflichten die Vereinbarkeit mit dem Studium.
Im Block zum Thema Klima geben 74% der Befragten an, mit den Öffis zur Hochschule zu fahren, 30% gehen zu Fuß und 27% fahren mit dem Rad. Rund ein Fünftel (22%) nutzt (auch) das Auto oder Taxis/Uber. Hauptmotiv für die Autonutzung stellen mehrheitlich schlechte öffentliche Verkehrsanbindungen dar (63%). Am höchsten ist die Öffi-Quote in Wien (91%). Für 85% der Studierenden sind günstigere oder Gratis-Öffi-Tickets 365 Tage im Jahr eher oder besonders wichtig (Note 4+5).
Die Auswirkungen der Pandemie sind für die Studierenden noch immer zu spüren: Sieben von zehn Studierenden geben an, die durch die Pandemie evozierte soziale Distanz habe sie eher oder sogar sehr belastet (68%). 62% wurden mental eher bis sehr belastet, sechs von zehn Studierenden waren und sind von Vereinsamung betroffen. Im Durchschnitt wird das Corona-Management der Hochschulen mit einer 2,8 (in Schulnoten) bewertet. Größtes Problem ist die Planbarkeit, hier zeigt sich fast die Hälfte eher oder gar nicht zufrieden.
— Geschäftsfeld
— Links
— Ansprechpartner

Stefan Friesenbichler
Leitung der Abteilung Wissenschaftliche Mitarbeit, Wissenschaftlicher Projektleiter
Tel: +43/1/54670 – 569
stefan.friesenbichler@ifes.at
— Interessant könnte sein
Wiener Suchtmittelmonitoring: Informiertheit hoch, Alkoholkonsum rückläufig
Den Ergebnissen des Wiener Suchtmittelmonitorings 2025 zufolge fühlen sich 78 Prozent der Wiener:innen (sehr) gut informiert, wenn es um Drogen und Suchtmittel geht. Viel Stabilität zeigt sich im Konsumverhalten, der regelmäßige Alkoholkonsum ist rückläufig.
Gesundheitssystem: Zufriedenheit in Oberösterreich erreicht Tiefstand
Nur noch 36 Prozent der Beschäftigten in Oberösterreich stellen dem Gesundheitswesen eine gute Note aus. Das geht aus einer Studie hervor, für die das IFES im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich im Vorjahr 2.000 Arbeitnehmer:innen befragt hat. Die Ergebnisse wurden nun von AK-Präsidenten Andreas Stangl und IFES-Geschäftsführer Reinhard Raml präsentiert.
Weiterbildung erhöht Berufszufriedenheit
Auswertungen aus dem Arbeitsklima Index der AK Oberösterreich zeichnen ein differenziertes Bild der Bildungs- und Weiterbildungssituation in Österreich. Der Zugang variiert nach (Vor-)Bildung, Alter, nach Arbeitszeit sowie nach Branchen. Die Auswertungen zeigen auch: Weiterbildungsmöglichkeiten erhöhen die Zufriedenheit mit dem Beruf.


