— Aktuelles
Einblicke aus dem IFES
Arbeitsklima Index: Immer mehr arbeiten trotz akuter Erkrankung
Zwei von drei Arbeitnehmer:innen in Österreich haben im vergangenen Jahr gearbeitet, obwohl sie akut erkrankt waren. Vor zehn Jahren waren es nur rund halb so viele. Betroffene klagen über Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme in weiterer Folge. Das zeigen Auswertungen aus dem Arbeitsklima Index der AK Oberösterreich, die im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurden.
Wiener Suchtmittelmonitoring: Informiertheit hoch, Alkoholkonsum rückläufig
Den Ergebnissen des Wiener Suchtmittelmonitorings 2025 zufolge fühlen sich 78 Prozent der Wiener:innen (sehr) gut informiert, wenn es um Drogen und Suchtmittel geht. Viel Stabilität zeigt sich im Konsumverhalten, der regelmäßige Alkoholkonsum ist rückläufig.
Hoher Medienkonsum von Führungskräften
Die Leseranalyse Entscheidungsträger:innen (LAE) 2025 bestätigt, dass Führungskräfte in Österreich eine außergewöhnlich medienaffine Gruppe darstellen. Kaum eine andere Zielgruppe ist so intensiv und breit über verschiedene Kanäle erreichbar.
Gesundheitssystem: Zufriedenheit in Oberösterreich erreicht Tiefstand
Nur noch 36 Prozent der Beschäftigten in Oberösterreich stellen dem Gesundheitswesen eine gute Note aus. Das geht aus einer Studie hervor, für die das IFES im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich im Vorjahr 2.000 Arbeitnehmer:innen befragt hat. Die Ergebnisse wurden nun von AK-Präsidenten Andreas Stangl und IFES-Geschäftsführer Reinhard Raml präsentiert.
Weiterbildung erhöht Berufszufriedenheit
Auswertungen aus dem Arbeitsklima Index der AK Oberösterreich zeichnen ein differenziertes Bild der Bildungs- und Weiterbildungssituation in Österreich. Der Zugang variiert nach (Vor-)Bildung, Alter, nach Arbeitszeit sowie nach Branchen. Die Auswertungen zeigen auch: Weiterbildungsmöglichkeiten erhöhen die Zufriedenheit mit dem Beruf.
Das IFES sagt Danke!
Im Zuge von ausführlicheren Studien und Umfragen erhalten Befragte vom IFES die Möglichkeit, zwischen einem Einkaufsgutschein und einer Spende für die St. Anna-Kinderkrebsforschung zu wählen. So sind im vergangenen Jahr Spenden in der Höhe von 74.882 Euro von den IFES-Interviewer:innen gesammelt worden. Nun hat das IFES die Spendenurkunde erhalten.
Medienbranche: Sorge um Meinungsfreiheit und Jobverlust
Das IFES hat im Auftrag der Arbeiterkammer 1.300 Beschäftigte in der Medienbranche telefonisch und online befragt. Die Ergebnisse zeigen ein ambivalentes Bild: Die Berufszufriedenheit ist hoch, der Blick auf die Branchenstrukturen fällt aber kritisch aus.
Mediennutzung in Wien: Gesundheit ist wichtigstes Thema
Im Auftrag der Stadt Wien hat das IFES die Mediendiskursstudie 2025 durchgeführt und dafür 2.000 Wiener:innen befragt. Die Studie gibt jährlich Auskunft über Themeninteressen, Mediennutzung und das Informationsverhalten in der Stadt. Neben viel Stabilität und Kontinuität gibt es auch einige interessante Entwicklungen zu verzeichnen.
Medikamente im Spannungsfeld von Sicherheit und Leistbarkeit
Sechs von zehn Österreicher:innen halten Versorgungsengpässe bei Medikamenten für ein realistische Szenario. Lösungsansätze werden in erster Linie auf europäischer Ebene gesehen. 86% unterstützen die Herstellung von Medikamenten in Österreich und knapp zwei Drittel befürworten finanzielle Anreize für den Ausbau von Pharma-Produktionsstätten in Österreich.
AK-Nachhilfe-Monitoring: Ein Drittel der Schüler:innen braucht Nachhilfe
318.000 Schüler:innen greifen insbesondere auf bezahlte Nachhilfe zurück. Im Schnitt werden pro Schüler:in 800 Euro dafür aufgebracht. Dies zeigt das diesjährige AK-Nachhilfe-Monitoring, eine Eltern-Befragung zu rund 5.000 Schulkindern.
Schwimmkenntnisse: Verschlechterung bei Jugendlichen
Im Auftrag des Kuratoriums für Verkehrssicherheit führt das IFES jährlich eine Studie zur Schwimmkompetenz von Kindern und Jugendlichen durch. Aktuelle Daten legen nahe, dass rund 137.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 19 Jahren nicht schwimmen können.
Unregelmäßige Arbeitszeiten schlecht für die Gesundheit
Eine aktuelle Auswertung des Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer Oberösterreich zeigt: Je planbarer die eigenen Arbeitszeiten sind, desto höher ist die Zufriedenheit mit der Arbeitszeitregelung. Und: Überlange Arbeitstage, zu wenig Ruhezeiten sowie Wochenend- und Nachtarbeit bringen gesundheitliche Risiken für die Beschäftigten mit sich.
Betriebsratsvorsitzende: Arbeitsdruck und Personalbedarf hoch
Für den Strukturwandelbarometer hat das IFES im Auftrag von AK und ÖGB über 1.500 Betriebsratsvorsitzende in ganz Österreich befragt. Die Ergebnisse gewähren wertvolle Einblicke in betriebliche Entwicklungen und den aktuellen Zustand der Arbeitswelt. Personalsuche und Arbeitsdruck bleiben bestimmende Themen.
Arbeitsklima Index: Positive Effekte von Betriebsrät:innen
Gibt es im Betrieb einen Betriebsrat, dann weisen die Beschäftigten tendenziell eine höhere Arbeitszufriedenheit auf als jene, die ohne auskommen müssen. Wesentlich besser bewertet werden die Zufriedenheit mit dem Einkommen und der sozialen Absicherung. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Daten des Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer Oberösterreich.
IV ZukunftsMonitor als Standortbestimmung der Gesellschaft in Österreich
Seit 2019 liefert das IFES im Auftrag der Industriellenvereinigung umfassende empirische Befunde zum Zustand der österreichischen Gesellschaft. Adressiert werden dabei fünf Themenfelder: Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Lebensqualität, Politik, Innovation und globale Entwicklungen.
Antisemitismus-Studie: Snapshot Jugend im Parlament präsentiert
Am 10. Oktober wurde im Parlament die Ergebnisse der Antisemitismus-Studie „Snapshot Junge 2024“ im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Für diese Studie wurden im Sommer 521 junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren österreichweit telefonisch und online befragt.
Austrian Health Report präsentiert
Die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem ist zuletzt zwar wieder leicht gestiegen. Viele blicken dennoch mit Sorgen auf das Thema Zwei-Klassen-Medizin. Das geht aus dem Austrian Health Report 2024/25 von Sandoz hervor. IFES hat dafür repräsentativ 1.000 Personen in Österreich befragt.
Immer mehr gehen krank arbeiten
Eine Sonderauswertung des Arbeitsklima Index zeigt: Über zwei Millionen unselbstständig Beschäftigte in Österreich gehen auch dann arbeiten, wenn sie krank sind – auf Kosten ihrer Gesundheit. Damit ist ein Höchststand seit Beginn der Erhebungen 2008 erreicht. „Pflichtgefühl gegenüber Kolleg:innen“ ist der häufigste Grund.
Bedienung von Handy und Lenken des Autos gehen oft Hand in Hand
Das IFES hat im Auftrag der ASFINAG mehr als 800 Autofahrer:innen zu ihrem Handy- und Pausenverhalten befragt. Wenngleich die Rast- und Parkplatzsituation an Autobahnen sehr gut ist, zeigt sich, dass während Autofahrten knapp 60% aller Befragten das Handy nutzen. Bei jüngeren Lenker:innen unter 30 Jahren sind es 80%.
IFES-Sonntagsfrage vom 4.9.2024
Frage: Welche Partei würden Sie wählen, wenn schon nächsten Sonntag Nationalratswahlen wären? Diese Studie wurde nach den Richtlinien des VdMI durchgeführt: Auftraggeberin: SPÖ Institut: IFES Basis: Wahlberechtigte n: 1.001...
Arbeitsklima Index: Gesundheit leidet unter Zeit- und Arbeitsdruck
Noch mehr als die Arbeitszufriedenheit leidet die Gesundheit unter Zeitdruck und Arbeitsdruck – die körperliche Gesundheit ebenso wie die psychische. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Daten aus dem Arbeitsklima Index.
Kontakt
IFES - Institut für empirische Sozialforschung GmbH
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