Versorgungssicherheit sowie Information und Sicht der Health Care Professionals stellten die Schwerpunkte der zweiten Befragungswelle dar. Die Ergebnisse präsentierte IFES-Geschäftsführer Dr. Reinhard Raml. Weiters am Podium informierten Dr. Johannes Steinhart, Präsident der Ärztekammer, sowie Dr. Wolfgang Andiel, Head External Affairs von Sandoz und Präsident des Österreichischen Generikaverbandes.
Der zweite Teil des Austrian Health Reports beruht auf einer repräsentativen Umfrage von 800 in Österreich lebenden Personen ab 18 Jahren (telefonisch und online). Zusätzlich wurden 460 Health Care Professionals befragt. Die Gruppe setzt sich aus Ärzt:innen und Apotheker:innen zusammen.
Die Mehrheit der Österreicher:innen ist mit dem österreichischen Gesundheitssystem grundsätzlich zufrieden, der Anteil der zufriedenen medizinischen Fachkräfte liegt bei zwei Drittel. Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte – von Seiten der Bevölkerung wird der gleiche Zugang für alle in Frage gestellt, von Seiten der Fachkräfte Wartezeiten aber auch die Qualität der medizinischen Versorgung. Ein gutes Zeugnis in punkto Vertrauen stellen die Österreicher:innen ihren Hausärzten und -ärztinnen aus.
— Ansprechpartner:innen

Dr. Reinhard Raml
Geschäftsführer
Tel: +43/1/54670 – 321
reinhard.raml@ifes.at
—
— Interessant könnte sein
Wiener Suchtmittelmonitoring: Informiertheit hoch, Alkoholkonsum rückläufig
Den Ergebnissen des Wiener Suchtmittelmonitorings 2025 zufolge fühlen sich 78 Prozent der Wiener:innen (sehr) gut informiert, wenn es um Drogen und Suchtmittel geht. Viel Stabilität zeigt sich im Konsumverhalten, der regelmäßige Alkoholkonsum ist rückläufig.
Medikamente im Spannungsfeld von Sicherheit und Leistbarkeit
Sechs von zehn Österreicher:innen halten Versorgungsengpässe bei Medikamenten für ein realistische Szenario. Lösungsansätze werden in erster Linie auf europäischer Ebene gesehen. 86% unterstützen die Herstellung von Medikamenten in Österreich und knapp zwei Drittel befürworten finanzielle Anreize für den Ausbau von Pharma-Produktionsstätten in Österreich.
AK-Nachhilfe-Monitoring: Ein Drittel der Schüler:innen braucht Nachhilfe
318.000 Schüler:innen greifen insbesondere auf bezahlte Nachhilfe zurück. Im Schnitt werden pro Schüler:in 800 Euro dafür aufgebracht. Dies zeigt das diesjährige AK-Nachhilfe-Monitoring, eine Eltern-Befragung zu rund 5.000 Schulkindern.


